Firmenwebseite erstellen: 3 wichtige Tipps

Sie möchten eine Firmenwebseite erstellen oder Ihre bestehende Firmenhomepage aktualisieren? Dann habe ich in diesem Blog-Beitrag drei wichtige Tipps für Sie, die Ihnen helfen, maximal von diesem Projekt zu profitieren.

Wenn Sie sich die Inhalte lieber als Video anschauen möchten, können Sie gerne das hier eingebundene Video ansehen. Die Inhalte sind identisch.

 

Alle drei genannten Tipps werden in der Praxis häufig nicht beachtet oder die Herangehensweise ist falsch. Sie haben jetzt die Möglichkeit, ohne viel Aufwand etwas besser zu sein als Ihre Wettbewerber. Profitieren Sie von diesem Vorteil.

Steigen wir direkt ein …

Tipp 1: Technische Anforderungen erfüllen

Im ersten Schritt ist es ganz wichtig, dass Sie die technischen Anforderungen klar festlegen und dann auch erfüllen. Möglicherweise hört sich das für Sie zunächst banal an. Tatsächlich haben hier aber insbesondere viele kleine Firmen oder auch Selbstständige klare Defizite, die den Erfolg der Website behindern.

Was kann das zum Beispiel sein?

  • Häufigster Fehler: viel zu langsame Ladezeiten. Die Ladezeit Ihrer Firmenwebseite sollte nicht über einer Sekunde liegen. Nutzer sind es gewohnt, die gewünschten Inhalte schnell zu sehen. Sie klicken sofort wieder weg, wenn die Website nicht schnell genug lädt.
  • Ähnliches Thema: Optimierung für mobile Endgeräte. Abhängig von der Branche sind die meisten Nutzer mittlerweile mobil unterwegs. Selbst in B2B-Branchen liegt der Anteil der mobilen Besucher häufig bei über 50 %. Insbesondere bei B2C-Anbietern können es schnell auch 90 % mobile Nutzer sein. Darauf muss Ihre Website eingestellt sein. Dies bedeutet nicht nur, dass ein Responsive Webdesign sinnvoll ist. Auch die wesentlichen Funktionen müssen sich vom Smartphone gut bedienen lassen und ebenso einfach sein wie auf dem Desktop.
  • SSL-Verschlüsselung: Mit der Einführung der DSGVO ist sie sogar verpflichtend. Ihre Website muss über eine gesicherte SSL-Verbindung geladen werden. Also über „https“ und nicht über „http“. Sonst kann es schnell passieren, dass die Nutzer im Webbrowser einen Hinweis mit dem Wortlaut „nicht sicher“ neben Ihrer Web-Adresse sehen.
  • Benutzerfreundlichkeit: Letzter aber sehr wichtiger Punkt ist das Thema Usability oder Benutzerfreundlichkeit. Jeder muss sich auf Ihrer Website sofort zurechtfinden und die relevanten Informationen unkompliziert und in wenigen Sekunden finden können. Darauf sollten Sie unbedingt aktiv achten und dies auch immer wieder prüfen.
  • Saubere Programmierung: Hier wird es sehr technisch. Aber gerade in Bezug auf die Ladezeiten ist dieser Punkt essenziell. Ihre Website sollte einen ordentlichen Programmcode haben, damit sie schnell und einwandfrei geladen werden kann.

Wichtig ist an dieser Stelle, dass diese Punkte nicht einfach nur in Ihrem Agentur-Angebot stehen. Prüfen Sie diese Punkte aktiv oder lassen Sie sich Testergebnisse anzeigen. Bei schlechten Ergebnissen sollten möglichst zeitnah zielführende Verbesserungen vorgenommen werden.

Insbesondere wenn Sie langsame Ladezeiten haben oder Ihre Webseite auf mobilen Endgeräten nicht gut angezeigt wird, können Sie beim Schalten von Werbeanzeigen kinderleicht sehr viel Geld verbrennen oder zum Beispiel auch bei Google einfach nicht auf die erste Seite kommen.

Ein paar hilfreiche Links in diesem Zusammenhang:

Ladezeit-Test von Google

Mobile-Friendly Test von Google

Saubere Programmierung testen mit W3C-Markup Validation

Tipp 2: Legen Sie den Fokus auf die Inhalte!

Content ist King! - Bill Gates

Was ist der wichtigste Bestandteil Ihrer Website? Aus meiner Sicht ganz klar der Inhalt. Also Texte, Grafiken, Bilder, Videos und dergleichen. Niemand kauft bei Ihnen, weil Ihre Website blau oder grün ist. Es kommt darauf an, dass Sie Ihr Angebot überzeugend kommunizieren.

Es lohnt sich also, sich ein paar Minuten Gedanken darüber zu machen und folgende Fragen zu stellen:

  • Wer sind die Besucher auf meiner Webseite?
  • In welchen Situationen kommen sie auf meine Website? Woher kommen die Besucher (Google, Facebook …)?
  • Was suchen sie auf meiner Seite? Welche Informationen brauchen sie?

Die Antworten sagen Ihnen, welche Inhalte auf Ihrer Website platziert werden müssen. Hier ist es besonders wichtig, aus der Sicht Ihrer Zielgruppe zu denken. Kopieren Sie nicht einfach die Inhalte, die bei Wettbewerbern stehen. Machen Sie sich eigene Gedanken und entwickeln Sie ein gutes Konzept, das sich am Nutzer orientiert.

Gleichzeitig ist es wichtig, dass Sie sich die Frage stellen, welches Ziel Sie verfolgen. Möchten Sie, dass der Besucher ein Produkt direkt über die Website kauft? Soll er anrufen oder ein Kontaktformular ausfüllen? Darauf sollten die Inhalte ebenfalls ausgerichtet sein und entsprechende Handlungsaufforderungen in die Texte eingebaut werden.

Sobald Sie ein Konzept haben, geht es darum, hochwertige Inhalte zu kreieren. Vielleicht lohnt es sich, einen Werbetexter an Bord zu holen oder Videos zu produzieren. Darüber lassen sich manche Inhalte leichter kommunizieren. Und je nach Zielgruppe können Videoformate auch deutlich beliebter sein als lange Texte.

Das gilt übrigens auch für Bilder. Ich sehe immer wieder, dass Firmen überwiegend billige Stock-Fotos auf der Website verwenden. Vielfach machen aber professionelle Bilder vom Fotografen einen deutlichen Unterschied und kommunizieren Ihre Marke und Ihre Botschaft weitaus besser. Stock-Fotos von Fotolia oder Adobe Photo sind meist unpersönlich und auch nicht emotional.

Zusammenfassend ist meine Botschaft hier: Überlegen Sie sich gut, wofür Sie das verfügbare Budget ausgeben. Ist das Geld besser investiert bei einem Webdesigner, der sich in allen Details verkünstelt, oder bei einem Werbetexter, der Ihre Verkaufszahlen spürbar steigert?

Tipp 3: Effektives Projektmanagement

Ich gebe zu, dass die Überschrift etwas sperrig und allgemein gehalten ist. Dahinter verstecken sich ein paar kleine praktische Hinweise, die dabei helfen, das gesamte Projekt möglichst effektiv umzusetzen.

Es ist von großer Wichtigkeit, das verfügbare Budget gewinnbringend auszugeben und für die Dinge zu verwenden, die wirklich entscheidend für den Erfolg Ihrer Website sind.

Hier kommen wir wieder zurück auf die Inhalte aus dem zweiten Tipp. Häufig ist es sinnvoll, lieber ein paar Kompromisse beim Design einzugehen als bei den Inhalten wie Texten oder Videos. Ich habe wirklich schon hässliche Webseiten gesehen, die ihren Zweck erfüllen und gut verkaufen – oder Anfragen generieren. Aber mir ist noch nie eine super schöne Website mit fürchterlichen Inhalten untergekommen, die das geschafft hat. Haben Sie ein Gegenbeispiel für mich? 😉

Natürlich kommt dann auch die Frage bezüglich der technischen Umsetzung. Wie soll die Webseite erstellt werden? Soll alles von Grund auf programmiert werden? Ist vielleicht ein Content-Management-System wie WordPress oder Joomla sinnvoll? Oder nutzen Sie lieber einen Website-Baukasten wie Wix oder Jimdo?

Man kann diese Frage nicht pauschal beantworten. Sie muss natürlich immer für den konkreten Einzelfall gestellt werden. In vielen Fällen ist es nicht sinnvoll, selbst zu programmieren, weil hier die Kosten unverhältnismäßig hoch sind. Website-Baukästen sind gleichzeitig immer etwas schwierig, weil sie im Funktionsumfang stark eingeschränkt sind, Das kann später zu großen Problemen führen, wenn Sie zum Beispiel irgendwann Werbeanzeigen schalten oder Ihre Website für Suchmaschinen optimieren möchten.

Unabhängig davon, für welche dieser Alternativen Sie sich entscheiden, besteht immer die Option, alles selbst umzusetzen oder eine Agentur damit zu beauftragen. Dies ist meistens eine relativ einfache Frage, die schlicht und einfach von Ihren eigenen Konsumpräferenzen abhängt. Investieren Sie lieber Zeit (unter Umständen auch für eine Einarbeitung) oder Geld?

Abschließende Worte: Konzept entwickeln und dann umsetzen

Was sollten Sie nach der Lektüre dieses Blog-Beitrages als zentrale Botschaft mitnehmen?

Wenn ich Sie davon überzeugen konnte, dass Sie nicht einfach blind loslegen, sondern sich ein paar einführende Gedanken zum Konzept machen, ist mein Ziel erreicht. Es geht wirklich nicht darum, stundenlang zu planen. Davon bin ich überhaupt kein Fan! Aber ein paar strategische Gedanken zum richtigen Zeitpunkt können manchmal ein ganzes Projekt fünfmal so erfolgreich machen. Und das gilt definitiv auch, wenn Sie eine neue Firmenwebsite erstellen möchten.

Leider kann ich nicht alle Fragen in einem Blog-Beitrag beantworten. Das würde an dieser Stelle eindeutig den Rahmen sprengen. Und ich habe leider auch nicht die Zeit, nur kostenfreie Inhalte zu produzieren. Deshalb möchte ich Sie in diesem Zusammenhang auf den Online-Kurs „Website Konzeption“ in der Online Marketing Academy verweisen. Dort erkläre ich die hier besprochenen Punkte in 60 Minuten praxisnah und ausführlich inklusive Arbeitsvorlagen für die Umsetzung.

Als Mitglied in der Online Marketing Academy haben Sie bereits Zugriff darauf. Ansonsten können Sie sich heute auch für wenige Euro einen dauerhaften Zugang auf den Kurs sichern. Mehr Details dazu finden Sie hier.

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Von | 2019-04-30T15:33:59+02:00 17. April 2019|Website Konzeption|0 Kommentare

Über den Autor:

Nicolas Sender
Mein Name ist Nicolas Sender. Ich unterstütze als zertifizierter Online Marketing Manager (IHK) kleine Unternehmen und Selbstständige dabei, sich im Internet mit innovativem Online Marketing ideal zu präsentieren.

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